Presseschau und Aktivitäten der Parteien

Hier finden Sie eine Übersicht verschiedenster Pressemeldungen und auf den jeweiligen Unterseiten Statements, Selbstdarstellungen, Anträge und weiterer Aktivitäten der politischen Parteien im Zusammenhang mit der Ludenberger Strasse in Düsseldorf und hier insbesondere aus der Bezirksvertretung 7 ( Gerresheim, Grafenberg, Hubbelralh und Ludenberg).

NEUE FEINSTAUB-PLAKETTEN - Vier Farben regeln freie Fahrt

Der Spiegel - 31. Mai 2006 - NEUE FEINSTAUB-PLAKETTEN
Vier Farben regeln freie Fahrt
Feinstaub aus Autoabgasen gilt als schleichendes Umweltgift. Monatelang diskutierten Politik und Autoverbände, wie die Emissionen in Städten begrenzt werden können. Jetzt hat die Bundesregierung eine Verordnung erlassen: Vier Farben sollen es richten.

Berlin - Mit verschiedenfarbigen Plaketten für vier Stufen werden Kraftfahrzeuge je nach Höhe ihrer Partikelemission künftig bundesweit einheitlich gekennzeichnet. Das Bundeskabinett beschloss heute eine entsprechende Verordnung. Außerdem wird ein Verkehrszeichen eingeführt, das die örtlichen Behörden zur Anordnung von Verkehrsbeschränkungen aufstellen können.

Nach langer Diskussion über die Plaketten habe die Bundesregierung Änderungswünsche des Bundesrats aufgenommen, damit die Verordnung rechtzeitig in Kraft treten könne, sagte Regierungssprecher Thomas Steg. Die Partikelemissionen aus Dieselmotoren trügen mit einem deutlichen Anteil zur Feinstaubbelastung bei. Deshalb könnten Fahrbeschränkungen für Kraftfahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß nötig werden, teilte das Bundesumweltministerium mit. Mit Plaketten gekennzeichnete Autos könnten davon aber ganz oder teilweise ausgenommen werden.

Gekennzeichnet werden Pkw, Lkw und Busse von Euro 2 bis Euro 4 (Pkw) und Euro II bis Euro V (Lkw, Busse) nach den von den Fahrzeugen eingehaltenen europäischen Grenzwertstufen. Durch Nachrüstung des Fahrzeugs könnten Autofahrer die Einstufung in eine bessere Schadstoffgruppe erreichen, riet das Ministerium. Der Vorstellung des Bundesrats folgend entfällt die ursprünglich vorgesehene Schadstoffgruppe 5 für Diesel-Pkw mit einem Partikelgrenzwert von 5 Milligramm pro Kilometer (Euro 5). Außerdem erhalten die Plaketten je nach Schadstoffklasse unterschiedliche Farben. Ausgegeben werden sie bei Zulassungsstellen, beim TÜV und bei den zur Abgasuntersuchung zugelassenen Werkstätten. In Kraft treten soll die Verordnung fünf Monate nach Verkündung, der aber noch ein Notifizierungsverfahren bei der EU-Kommission vorangehen muss.

Der Verkehrsclub Deutschland kritisierte den Beschluss als halbherzig. Die Regierung habe sich dem Druck der Autoindustrie gebeugt und auf die gesonderte Kennzeichnung der saubersten Diesel mit Filtertechnik verzichtet. "Alle Pkw mit der Schadstoffklasse Euro 4, die in den letzten Jahren verkauft wurden, bekommen nun die gleiche grüne Plakette - egal ob sie über einen Partikelfilter verfügen oder nicht", rügte der stellvertretende VCD-Vorsitzende Hermann Josef Vogt. Damit falle ein wichtiger Anreiz weg, Neuwagen mit Filter zu kaufen oder mit geregelten Partikelfiltern nachzurüsten. Außerdem könnten die Plaketten wegen des anstehenden EU-Verfahrens frühestens im Februar 2007 gelten. Doch schon im Herbst drohten wieder Überschreitungen der Feinstaub-Grenzwerte.

 

STICKSTOFFDIOXID - Diesel-Abgas gefährlicher als gedacht

Der Spiegel - 30. Mai 2006 - STICKSTOFFDIOXID
Diesel-Abgas gefährlicher als gedacht
Stickstoffdioxid in der Luft ist offenbar schädlicher als bisher angenommen. Eine Analyse der Gesundheitsdaten von 60 Millionen Europäern hat ergeben, dass das vor allem aus Dieselmotoren stammende Gas schon nach wenigen Tagen die Sterblichkeit messbar erhöht.

Dem Dieselmotor droht erneut ein Imageschaden: Nach der Debatte um potentiell krebserregenden Feinstaub hat eine Studie jetzt ergeben, dass das von den Selbstzündern ebenfalls ausgestoßene Stickstoffdioxid gefährlicher ist als bisher vermutet.

Auspuff in Aktion: Stickstoffdioxid erhöht Sterblichkeit
Ein Team um Evangelia Samoli und Klea Katsouyanni von der Universität Athen untersuchte die Sterblichkeits- und Gesundheitsdaten von 60 Millionen Einwohnern aus insgesamt 34 Städten und Regionen Europas und Israels. Der Abgleich der in den neunziger Jahren erfassten Daten ergab, dass bereits eine Erhöhung von zehn Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft mehr Menschen sterben lässt. 100 Mikrogramm erhöhten die Sterberate um durchschnittlich vier Prozent.

So wirkt die gerade in großen Ballungsräumen auftretende Luftbelastung mit NO2 gesundheitsschädlich: Die Forscher verzeichneten in Gegenden, in denen Menschen ständig große Mengen Stickstoffdioxid einatmen, sowohl bei den  atemwegsbedingten Todesfällen als auch bei den Herz-Kreislauf-Toten eine Zunahme um jeweils rund 0,4 Prozent.

Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts sind 2004 allein in Deutschland mehr als 250.000 Menschen an Herz-Kreislauf- oder Atemwegserkrankungen gestorben. Ein Anstieg um rund 0,4 Prozent entspräche somit rund 1000 Toten pro Jahr. Allerdings bezieht sich die Studie nur auf die Bewohner von Städten.

Die größte Überraschung ist nach Meinung der Forscher jedoch, dass Stickstoffdioxid entgegen bisheriger Annahmen schon innerhalb weniger Tage seine schädliche Wirkung entfaltet. Bei Menschen, die sechs Tage lang hohen NO2-Konzentrationen ausgesetzt waren, habe es 45 Prozent mehr atemwegsbedingte und 22 Prozent mehr Todesfälle aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen gegeben als bei Menschen, die vor ihrem Tod nur zwei Tage lang dem Gas ausgesetzt gewesen seien. "Nun ist bewiesen, dass der Luftverschmutzer Stickstoffdioxid ein Killer ist", heißt es im Fachblatt "European Respiratory Journal".

Alarmierende Ergebnisse auch aus Wien

Zu alarmierenden Ergebnissen gelangten auch Wissenschaftler an der Medizinischen Universität in Wien. Die Forscher ließen 163 Grundschulkinder im Alter von sieben bis zehn Jahren über den Zeitraum eines Schuljahres zwölf Lungenfunktionstests machen und verglichen die Ergebnisse mit den gemessenen Stickstoffdioxid-Werten zum Zeitpunkt der Tests. Das Ergebnis: Schon in geringen Konzentrationen wirkte das Gas schädlich.

Die Ergebnisse könnten Auswirkungen auf die Diskussion um die geplanten Grenzwerte geben, die ab 2010 in der EU gelten sollen und einen maximalen NO2-Gehalt von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter vorschreiben. Samoli und ihre Kollegen halten diese Grenze angesichts der Ergebnisse ihrer Auswertung für eindeutig zu hoch.

Zudem ist fraglich, ob selbst dieser Grenzwert eingehalten werden kann. Denn Stickoxide sind die direkte Folge des zunehmenden Straßenverkehrs. Um welche Dimensionen es dabei geht, zeigt das Beispiel Karlsruhe. Dort macht der Straßenverkehr im Bereich der stark befahrenen Reinhold-Frank-Straße zwischen 70 und 80 Prozent der gemessenen NO2-Werte aus, heißt es im aktuellen Luftreinhalteplan des Regierungspräsidiums Karlsruhe. Seit 1996 liege der NO2-Mittelwert bei 60 Mikrogramm pro Kubikmeter - volle 50 Prozent über dem ab 2010 geltenden EU-Grenzwert. Ähnliche Daten lieferten auch Berlin, Stuttgart und das Ruhrgebiet.

Anstieg der Emissionen erwartet

Zudem steht zu erwarten, dass der NO2-Gehalt der Luft bis 2010 noch kräftig steigen wird. Denn die Zahl der Dieselfahrzeuge auf Europas Straßen nimmt konstant zu. Auch in Deutschland ist der Diesel-Boom ungebrochen - und dürfte angesichts stetig steigender Benzinpreise so schnell kein Ende finden. Benzinmotoren gelten dagegen nicht als Stickstoffdioxid-Schleudern: Die üblichen Drei-Wege-Katalysatoren verwandeln das Gas in gewöhnlichen Stickstoff.

In einem Papier des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, das vom Referat IG I 3 ("Gebietsbezogene Luftreinhaltung") im September 2005 für ein Fachgespräch erstellt wurde und SPIEGEL ONLINE vorliegt, kommen die Experten zu einem eindeutigen Ergebnis: Bei NO2-Emissionen gebe es eine "Zunahme an vielen Stellen". "Setzt sich der Trend der letzten Jahre fort, dann ist im Jahr 2010 eine Überschreitung der NO2-Grenzwerte an vielen straßennahen Messstellen in Deutschland sehr wahrscheinlich", heißt es.

Das hausgemachte Problem ließe sich jedoch recht einfach beheben, sagte Wolfgang Jörß vom Berliner Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung zu SPIEGEL ONLINE. Zum einen könnten strengere EU-Grenzwerte dazu genutzt werden, heute noch ohne den sogenannten SRC-Katalysator ausgerüstete Steinkohle-, Braunkohle- und Gaskraftwerke zum Umrüsten zu bewegen. Auf ähnliche Weise könne man das Millionenheer der alten Dieselbrummis minimieren: indem man die Lkw-Maut nach Schadstoffwerten staffelt.

 

FEINSTAUB - Greenpeace verklagt Bundesregierung

Der Spiegel - 08. Mai 2006 - FEINSTAUB
Greenpeace verklagt Bundesregierung
Er gilt als schleichendes Umweltgift: Feinstaub aus Autoabgasen ist ein echtes Gesundheitsrisiko. Die EU drängt ihre Mitgliedstaaten zu Schutzmaßnahmen, doch Greenpeace hält deren Umsetzung für unzureichend. Deshalb verklagen die Umweltschützer jetzt die Bundesregierung.

Hamburg/Straßburg - Die Umweltorganisation Greenpeace habe beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg Beschwerde gegen die Bundesregierung wegen des "völlig unzureichenden Schutzes der Bevölkerung vor gefährlichem Feinstaub" eingereicht, meldete die Deutsche Presseagentur (dpa) heute. Weder sei der Anteil des Dieselrußes am Feinstaub gesenkt noch die EU-Richtlinie zum Schutz der Menschen vor Feinstaub ausreichend umgesetzt worden.

Autoabgase: Greenpeace will die Bundesbürger besser schützen
Die Bundesregierung und der Bundesrat nähmen es seit Jahren tatenlos hin, dass Tausende Menschen frühzeitig an "Dieselkrebs" oder anderen Feinstaub-Krankheiten stürben, sagte Greenpeace-Verkehrsexperte Günter Hubmann laut dpa. Offensichtlich scheue die Regierung die Konfrontation mit den Autoherstellern, die keine steuerliche Benachteiligung ihrer Dieselautos ohne Filter hinnehmen wollten. Zudem scheine die Bundesregierung das Kompetenzgerangel mit den Ländern nicht lösen zu wollen. Deshalb wollen die Umweltschützer nun per Gerichtsurteil für mehr Schutz vor Feinstaub sorgen.

LUFTVERSCHMUTZUNG - Freie Fahrt nur mit Feinstaub-Plakette

Der Spiegel - 22. Februar 2006  LUFTVERSCHMUTZUNG
Freie Fahrt nur mit Feinstaub-Plakette
Eine weiße Plakette mit einer Fünf soll die Saubermänner unter den Autos kennzeichnen und ihnen freie Fahrt auch bei Feinstaub-Alarm erlauben. Erst gar keine Plakette erhalten die Diesel-Stinker. Das Bundeskabinett hat eine Schadstoffklassen-Kennzeichnung verabschiedet.

Berlin - Autofahrer, die auch bei hoher Luftverschmutzung fahren wollen, müssen sich künftig eine Umweltplakette für die Windschutzscheibe kaufen. Eine entsprechende Verordnung verabschiedete das Bundeskabinett in Berlin. Zwar bleibt den Autofahrern überlassen, ob man sie beantragt. Sie tragen dann aber das Risiko, ohne Plakette bei einem Fahrverbot nicht fahren zu dürfen.

Das Bundesumweltministerium sieht fünf Schadstoffklassen und vier unterschiedliche, mit einer Zwei, Drei, Vier oder Fünf beschriftete Plaketten vor. Sie zeigen an, welche EU-Abgasnorm der Wagen einhält. Alte Autos mit hohen Schadstoffwerten, die noch nicht einmal die Euronorm 2 schaffen, erhalten keine Plakette. Dies betrifft nicht nur alte Diesel, sondern auch Benziner ohne geregelten Katalysator.

Wer Euronorm 2, 3 oder 4 einhält, kann eine entsprechende Plakette bekommen. Plakette fünf soll den saubersten Diesel-Autos mit Partikelfilter sowie Benzinern mit geregeltem Katalysator und schadstoffarmen Gas- oder Elektrofahrzeugen vorbehalten sein, bei denen Feinstaub kein Thema ist. Wer einen Rußfilter nachrüstet, soll seine Einordnung verbessern können. Die weißen Plaketten mit schwarzen Ziffern sollen von den Landesbehörden und den rund 30.000 ASU-Prüfstellen ausgegeben werden.

Wer bei welcher Feinstaubbelastung noch auf die Straße darf, sollen die "nach Landesrecht zuständigen Behörden" entscheiden. Bundeseinheitlich soll nur die Kennzeichnung sein. Ohne diese wäre ein Fahrverbot nach Angaben des Umweltministeriums für die Polizei kaum überprüfbar.

Die EU macht seit gut einem Jahr strenge Vorgaben für die maximale Belastung der Luft mit Feinstaub. Im vergangenen Jahr überschritten rund 30 deutsche Städte die zulässigen Grenzwerte. Feinstaub wird für schwere Atemwegserkrankungen und Krebs verantwortlich gemacht.

Erste Reaktionen sind positiv

Im vergangenen Jahr war Gabriels Vorgänger Jürgen Trittin (Grüne) mit einem ähnlichen Vorstoß an heftigen Widerständen im Bundesrat gescheitert. Die Länder lehnten ein Modell Trittins mit vier verschiedenen Schadstoffgruppen als zu kompliziert ab. Jetzt sei man auf die Wünsche der Länder eingegangen, sagte Regierungssprecher Thomas Steg.

Erste Reaktionen der Länder waren positiv: Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf sprach von einem Schritt in die richtige Richtung. Baden-Württembergs Umweltministerin Tanja Gönner (CDU) betonte ihr Interesse an einer zügigen Lösung und vermutete, die Verordnung könne mit Zustimmung des Bundesrats rechnen.

Autoindustrie und Umweltschützer zeigten sich mit Gabriels Vorschlag einigermaßen zufrieden. Der Verband der Deutschen Automobilindustrie begrüßte den Kabinettsbeschluss. Der Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Jürgen Resch, sagte der AP, wichtig sei, dass es für die wirklich sauberen Autos mit Partikelfilter nun eine eigene Plakette gebe.

Ärgerlich sei hingegen die Lösung für Busse und Nutzfahrzeuge, wo es keine gesonderte Plakette für Wagen mit Filter gebe. Sie würden zusammen mit anderen neuen Fahrzeugen in eine Klasse eingeordnet. Damit gebe es keinen Anreiz, Busse und Lastwagen nachzurüsten.

 

EU-Pläne sind kein "Freifahrschein" für dicke Luft

Der Spiegel 22. September 2005   FEINSTAUB-GRENZWERT
"EU-Pläne sind kein "Freifahrschein" für dicke Luft
Die EU-Kommission will den Städten mehr Zeit geben, die Feinstaub-Belastungen zu senken. Während Städtetag und Einzelhandel die Pläne begrüßen, reagieren Umweltschützer empört. Auch die Bundesregierung will die Lockerung der Regeln nicht mittragen.

Berlin/Radolfzell - Das Thema Feinstaub sorgt erneut für Wirbel: Die EU-Kommission will es Städten und Gemeinden künftig zeitlich befristet erlauben, die Feinstaub-Grenzwerte zu überschreiten. Allerdings müssen die Kommunen die Gründe hierfür darlegen. Zudem sollen natürliche Stäube wie aus Meersalz oder Sand auf die Höchstwerte angerechnet werden können. Davon würden etwa Gemeinden in Küstenlage profitieren. Den Vorschlägen müssen noch EU-Parlament und Ministerrat zustimmen.

Das seit Januar geltende EU-Recht sieht vor, dass maximal 50 Mikrogramm Feinstaub je Kubikmeter Luft gemessen werden dürfen. Wird der Grenzwert mehr als 35 Tage lang überschritten, müssen die Politiker handeln. Städte wie München, Düsseldorf und Berlin haben deshalb bereits teilweise Fahrverbote verhängt. Insgesamt sind die Höchstwerte bereits in fast 20 Großstädten überschritten - in Leipzig und München sogar um rund hundert Prozent.

Umweltministerium befürchtet Verzögerungstaktik

Der Sprecher von Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne), Michael Schroeren, warnte die Städte und Gemeinden davor, nun die Hände in den Schoß zu legen: "Die Gefahr ist groß, dass die Kommunen wieder auf Zeit spielen", sagte Schroeren. Das Umweltministerium will die Brüsseler Pläne nach seinen Worten im EU-Ministerrat nicht mittragen. Eine neue Bundesregierung könnte aber angesichts des Drucks von Autoindustrie und Kommunen eine andere Haltung einnehmen.

Der Deutsche Städtetag begrüßte die Kommissionspläne. Sie ermöglichten den Kommunen, die Erfahrungen aus Pilotprojekten besser aufeinander abzustimmen. Auch der Einzelhandelsverband BAG äußerte sich positiv zu den Plänen. Die Einzelhändler fürchten Einnahmeverluste durch mögliche Fahrverbote in den Innenstädten.

Der Städtetag mahnte allerdings, dass die Kommissionspläne nicht zu weiteren Verzögerungen beim Kampf gegen die Schadstoffbelastung von Pkw und Lkw führen dürften. Dafür forderte der Verband verbindliche Partikelfilter für Pkw und Lkw. Bisher sperren sich Teile der deutschen Autoindustrie, allen voran Volkswagen, gegen solche Filter. Auch eine von der Bundesregierung zugesagte steuerliche Förderung von Rußfiltern ist noch nicht in Sicht.

BUND fordert Entscheidung für Dieselplaketten

Umwelthilfe-Chef Jürgen Resch rechnet daher damit, dass die Fahrverbote in den Herbstmonaten Oktober und November wieder zunehmen. Dies drohe vor allem in Städten mit hohen Emissionswerten wie München, Düsseldorf, Frankfurt und Berlin.

Der Bund für Umwelt- und Naturschutz forderte das Umweltministerium auf, die Einführung von Dieselplaketten auf die Tagesordnung der nächsten Kabinettssitzung zu nehmen. Um die Plaketten, die "schmutzige" Dieselfahrzeuge kennzeichnen und damit Fahrverbote einfacher machen sollen, streiten Trittin und die unionsgeführten Länder noch. Trittin-Sprecher Schroeren schließt zwar nicht aus, dass dieses Thema noch unter Rot-Grün zur Debatte kommt, die Beratungen innerhalb der Bundesregierung seien aber noch nicht abgeschlossen.

Resch und Ministeriumssprecher Schroeren rechnen nicht damit, dass die Pläne der EU-Kommission eine Mehrheit in Parlament und Ministerrat finden. Bis das neue Gesetz in Kraft tritt, könnten wegen der langwierigen Brüsseler Verfahren ohnehin bis zu zwei Jahre vergehen. Deshalb rechnet Resch auch vorerst nicht mit einer Beeinträchtigung für die zahlreichen Bürgerklagen gegen dicke Luft."

 

Aktionsplan Ludenberger Strasse - Meldung Antenne Düsseldorf 31.10.2005

"Feinstaub-Aktionsplan für die Ludenberger Straße tritt in Kraft 
 Düsseldorf-Grafenberg - Auf der Ludenberger Straße tritt an diesem Dienstag der Aktionsplan gegen die Feinstaubbelastung in Kraft. Stadt und Bezirksregierung wollen sie mit einer Reihe von Maßnahmen deutlich senken. Der Aktionsplan kommt pünktlich zur 35. Grenzwertüberschreitung in diesem Jahr. Mehr sind nach einer EU-Richtlinie nicht zulässig. Der Aktionsplan beinhaltet eine Reihe von Maßnahmen, die auf der Ludenberger Straße zum Teil auch schon umgesetzt wurden – so wie die Erneuerung der Fahrbahndecke. Auch die Ampelschaltungen wurden so optimiert, dass weniger Feinstaub entstehen soll. In naher Zukunft sollen auf der Straße nur noch Paketdienste, Zulieferer und Taxis an so genannten Service Points kurz halten dürfen. Und mit deutlich mehr Kontrollen wollen die Behörden auch den Zweite-Reihe-Parkern und Rasern auf der Ludenberger Straße an den Kragen gehen."

CDU will Millionen gegen den Lärm locker machen - WZ vom 8.10.2005

"CDU will Millionen gegen den Lärm locker machen

Umweltpolitiker der Union legen Aktionsplan gegen Lärmbelastung vor. Geld für Schallschutz soll 2006 eingeplant werden.

Düsseldorf. Ständiger Krach kann krank machen. Lärm geht eben nicht nur sprichwörtlich auf die Nerven. In Großstädten ist das Problem Lärm logischerweise wesentlich größer als auf dem Land. Düsseldorf gehört wahrscheinlich zu den lautesten Städten des Landes. Nicht nur der Flughafen lärmt es ist vor allem der Straßenverkehr, der Krach macht.

"Lärm ist das größte Umweltproblem der Stadt", glaubt Rüdiger Gutt, CDU-Ratsherr und stellvertretender Vorsitzender des Umweltausschusses. Zusammen mit Stefan Wiedon, dem CDU-Fraktionssprecher im Umweltausschuss, stellte er deshalb gestern einen Aktionsplan gegen den Lärm vor, den die CDU spätestens in der Haushaltsberatung im Rat am 15. Dezember verabschieden will.
16 Stellen in der Stadt haben die Unions-Umweltpolitiker ausgemacht, an denen mit zusätzlichen Finanzmitteln den lärmgeplagten Anwohnern geholfen werden soll. "Wir möchten ein neues Programm für die Förderung von Schallschutzfenstern auflegen", erklärt Gutt. 500 000 Euro zusätzlich müssten dafür im Haushalt 2006 "und für die Folgejahre" ausgewiesen werden.

"Die Priorität für das Programm sehe ich im kommenden Jahr an der Ludenberger Straße", sagt Gutt. Eine Million Euro soll der Kämmerer für aktive Lärmschutzmaßnahmen locker machen. Damit ist der Bau von Lärmschutzwänden gemeint zum Beispiel entlang der Autobahn 59 bei Hassels oder an der Brüsseler Straße in Heerdt.

Die gehört neben der A46, der Münchener Straße und dem Lastring (Südring Kruppstraße Brehmstraße) zu den höchstbelasteten Stellen der Stadt. Neben den Schallschutzwänden wollen Gutt und Wiedon auch den so genannten "Flüsterasphalt" in Düsseldorf einführen. "Zunächst mit einer Teststrecke, um Erfahrungen zu sammeln", sagt Gutt. Durch die Form und Anzahl der Poren im Belag werden die Abrollgeräusche der Autoreifen verringert. Das Problem: Der Belag ist doppelt so teuer.

Billiger wäre zum Beispiel das von der Union gewünschte Tempolimit von 80 auf der Fleher Brücke. "Aber das ist nicht Stadtgebiet. Das entscheidet der Bund."

08.10.05
Von Marc Herriger"

Aktionsplan Düsseldorf (Ludenberger Straße) - 26.09.2005

Die Bezirksregierung hat für den Bereich Düsseldorf (Ludenberger Straße) einen Aktionsplan aufgestellt, der ab heute bei der Landeshauptstadt Düsseldorf und bei der Bezirksregierung Düsseldorf zur öffentlichen Beteiligung ausliegt.

Bei PM10 kam es im Jahr 2004 in der Ludenberger Straße in Düsseldorf zu Überschreitungen der Grenzwerte: Der gemessene Jahresmittelwert betrug 34 µg/m3. Zudem überschritt der Tagesmittelwert 56 mal den Grenzwert von 50 µg/m3. Auch die zulässigen Toleranzbereiche für das Jahr 2004 wurden 38 mal für den Tagesmittelwert PM10 überschritten. Die Überschreitungen wurden durch Messungen der Stadtwerke Düsseldorf im Auftrag der Stadt Düsseldorf an der Ludenberger Straße, EU-Kennung DENWS01, festgestellt.

Die Bezirksregierung Düsseldorf ist auf Grund der Belastungssituation zwingend verpflichtet, einen Aktionsplan für diesen Bereich aufzustellen. Rechtsgrundlage ist § 47 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) in Verbindung mit der Zweiundzwanzigsten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutz-gesetzes (22. BImSchV).

Ziel aller Maßnahmen des Aktionsplanes ist die sofortige Herabsetzung der Feinstaubbelastung. Nach § 47 Abs. 2 des BImSchG müssen die Maßnahmen geeignet sein, die Gefahr der Überschreitung der Werte zu verringern oder den Zeitraum, während dessen die Werte überschritten werden, zu verkürzen.

Die Maßnahmen des Aktionsplans sind spätestens am Tag nach der 36. Überschreitung des Grenzwertes einzuleiten. Zur vorbeugenden Minderung der Feinstaubbelastung können auch schon vorher Maßnahmen eingeleitet werden, da die 36. Überschreitung des Grenzwertes in Kürze zu erwarten ist.

Die gemäß § 47 Abs. 5 Bundes-Immissionsschutzgesetz erforderliche Information der Öffentlichkeit erfolgt mit dieser Bekanntmachung.

Der Entwurf des Aktionsplanes Düsseldorf  – Ludenberger Straße liegt vom 26.09. bis 15.10.2005  beim

Oberbürgermeister der
Landeshauptstadt Düsseldorf
Umweltamt
Brinckmannstraße 7
40225 Düsseldorf
Raum 307
 
zu folgenden Zeiten:
montags  bis mittwochs: 7.30 Uhr - 15.00 Uhr
donnerstags: 7.30 Uhr - 17.00 Uhr
freitags: 7.30 Uhr - 13.00 Uhr
 
und

bei der Bezirksregierung Düsseldorf
Dienstgebäude Fischerstraße 2
40477 Düsseldorf
Zimmer 12.02.18
zu folgenden Zeiten:
montags bis freitags: 8:30 – 12:00 Uhr
montags bis donnerstags: 14:00 – 16:00 Uhr
freitags: 14:00 – 15:00 Uhr aus.

Anmerkungen, die mit in den Aktionsplan aufgenommen werden sollen, müssen bis spätestens 15.10.05 der Bezirksregierung Düsseldorf vorliegen. Anregungen haben auf die Aufstellung des Aktionsplanes keinen rechtlich verbindlichen Einfluss. Sie unterliegen keiner weiteren Erörterung.

Den Aktionsplan können Sie auch hier downloaden. Einfach auf den Text klicken.


Antenne Düsseldorf - Meldung vom 24.9.2005

Feinstaub-Streit auf der Corneliusstraße 
 Düsseldorf / Friedrichstadt - Die Diskussionen rund um das Thema Feinstaub gehen weiter - nun ist es eine neue EU-Verordung, die für Zündstoff sorgt. Diese Regelung gewährt Städten, die ein Feinstaubproblem haben, bis zu 5 Jahre "Schonzeit". In dieser Zeit werden wiederholte Überschreitungen der Grenzwerte nicht geahndet. Für die Naturschützer ein Graus - für die Stadt, die Möglichkeit, die Bundespolitik und die Autoindustrie in die Verantwortung zu nehmen. Von hier müssen die Impulse kommen, so ein Stadtsprecher im Antenne Düsseldorf Interview. Über ein Fahrverbot auf der Corneliusstraße wolle man erst nachdenken, wenn keine Regelungen für den serienmäßigen Einbau von Rußfiltern getroffen werden. In diesem Jahr wird es auf jeden Fall kein Fahrverbot für die sogenannten Dieselstinker, also die Dieselautos ohne Russpartikelfilter, geben. Der BUND wiederholte dagegen seine Forderung nach einem Fahrverbot. Nur so könne Schaden von den Anwohnern auf der Corneliusstraße abgewendet werden.

BV 7 Antrag der CDU / FDP - Tunnel zur Entlastung der Ludenberger Straße

CDU-Fraktion / FDP-Fraktion der Bezirksvertretung 07

Antrag zur Sitzung der Bezirksvertretung 7 am  27.09.05

Betr.: Tunnel zur Entlastung der Ludenberger Straße

Beschlussdarstellung

Die Bezirksvertretung 7 bittet den Rat der Stadt Düsseldorf folgenden Beschluss zu fassen:

„Die Verwaltung wird beauftragt, im OVA über die getroffenen und beabsichtigten Maßnahmen einer nachhaltigen Entlastung der Anwohner dieser Straße von verkehrsbedingten Lärm- und Luftschadstoff-Emissionen zu berichten. Hierbei ist das Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit Nordrhein-Westfalen des Landes NRW vom Januar 2004 mit seinen Erkenntnissen und Empfehlung einzubeziehen.

Die Berichterstattung soll auch Aussagen darüber enthalten, unter welchen technischen, zeitlichen und finanziellen Bedingungen eine Untertunnelung der Ludenberger Straße machbar ist, und ob hierfür bereits im Haushalt 2006 Planungsmittel eingesetzt werden können. Hierbei sollen die Möglichkeiten für ein solches Projekt GVFG-Mittel einzuplanen und einzusetzen überprüft werden.

Rat und Bezirksvertretung sollen möglichst zeitnah unterrichtet werden.“

Sachdarstellung

Die Ludenbergerstraße (B 7) hat sowohl innerörtlich wie auch überörtlich eine große Verkehrsbedeutung. Von den östlichen Nachbargemeinden (z.B. Wuppertal), von der Bundesautobahn A 3 (Anschlussstelle Hubbelrath) und aus den Stadtteilen Gerresheim, Ludenberg und Hubbelrath fließt der Autoverkehr über die Ludenberger Straße in die Innenstadt. Hinzu kommen durch neue Wohn- Büro- und Gewerbegebiete (z.B. Metro, Bauhaus) zusätzliche gewerbliche Fahrten.

Im Abschnitt zwischen Staufenplatz und "Am Schulberg" ist die Ludenberger Straße durchgehend beidseitig 5-geschossig bebaut. Im weiteren Verlauf bis zum Hirschburgweg ist die Ludenberger Straße einseitig bebaut. Aktuelle Verkehrszählungen weisen eine ansteigend hohe Verkehrsdichte auf. Zusätzlich verkehren dort die Straßenbahnlinien 703, 709 und 713.

Stadtauswärts wird der Verkehr abwechselnd von der Grafenberger Allee (2-spurig) und von der Vautierstraße (2-spurig) in die Ludenberger Straße geführt. Dort ist die rechte Fahrspur als Abbiegespur in den Pöhlenweg eingerichtet. Ab Pöhlenweg fährt der Kfz.-Verkehr zusammen mit den Straßenbahnen einspurig bergauf.

Stadteinwärts besteht eine ähnliche Situation. Von der Bergischen Landstraße und der Benderstraße fließt der Verkehr in der Ludenberger Straße gebündelt bis zum Pöhlenweg einspurig und ab Pöhlenweg zweispurig zur Grafenberger Allee und Vautierstraße.

Die Umweltbelastung ist nachweislich für die dortigen Bewohner unerträglich geworden. Die A 44 bringt keinerlei Entlastung, da seinerzeit an der Reichswaldallee keine Abfahrt gebaut wurde, um die Bewohner der Reichswaldallee vor einer zusätzlichen Verkehrsbelastung zu bewahren. Die Ratinger Landstraße von Mettmann zur A 44 (Anschlussstelle Ratingen Ost) wird auf Ratinger Gebiet (Schwarzbachtal) nicht weitergebaut, da eine zusätzliche Verkehrsbelastung in der Ratinger Innenstadt befürchtet wird.

Im Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit 2004 (APUG NRW) des Landes Nordrhein-Westfalen wird neben der Corneliusstraße die Situation der Ludenberger Straße und deren hohe, gesundheitsschädliche Belastung dokumentiert und der Tunnel als lokal wirksame verkehrsplanerische Maßnahme empfohlen.

Die Grafenberger Bürgerinnen und Bürger und hier besonders die Anwohner der Ludenberger Straße müssen dringend von der sehr hohen und gesundheitsgefährdenden Lärm- und Luftbelastung befreit werden. Eine Möglichkeit ist die Errichtung eines Tunnels unter dem Grafenberger Wald in Richtung Osten.

Hanno Bremer           Sönke Willms-Heyng

SPD-Forderung nach gesamtstädt. Luftreinhalteplan wird umgesetzt

09.09.2005  Peter Hansen

"Im Umweltausschuss am 08.09.05 war auch wieder einmal die Luftverschmutzung Thema. Der von der SPD schon lange geforderte gesamtstädtische Luftreinhalteplan soll nun kommen, wenn’s geht auch in Zusammenarbeit mit den Umlandgemeinden. Auch das eine alte SPD-Forderung.
Dieses Mal waren auch CDU und FDP dafür. Hintergrund war der Bericht über die Situation an der Ludenberger Straße. Dort sind die Feinstaubwerte zum 32. Mal in diesem Jahr überschritten worden. Laut Bericht der Umweltdezernentin bereitet die Bezirksregierung in Zusammenarbeit mit der Verwaltung einen Aktionsplan für die Ludenberger Straße vor, der Ende Oktober fertig gestellt sein soll.

Peter Hansen, umweltpolitischer Sprecher:“ Wir haben schon bei Inkraftreten des Aktionsplanes für die Corneliussstraße darauf hingewiesen, dass eine punktuelle Betrachtung des Problems nicht sinnvoll ist. Wir brauchen einen Luftreinhalteplan für das gesamte Stadtgebiet. Dass immer mehr Straßen von diesem Problem betroffen sein würden, war abzusehen. Im Mai haben wir dazu auch einen Antrag im Umweltausschuss gestellt, der von CDU und FDP abgelehnt worden ist.“

Daran konnten sich CDU und FDP allerdings gestern nicht erinnern. Es ist eben nur gut, was von ihnen oder der Verwaltung kommt. Statt Anträge von der Opposition gleich als unnötig und lächerlich abzutun, sollte man sich vorher mal mit dem Inhalt auseinander setzen.
Aber immerhin, besser späte Einsicht als gar keine!"


Entwurf für ein Flugblatt des CDU Ortsverband Grafenberg vom 6.9.2005

CDU-Ortsverband Grafenberg
Vors. Hanno Bremer, Torfbruchstr. 69, 40625 Düsseldorf,   Tel: 0211 / 237437,  Fax: 0211 / 237487, mobil: 0172 / 6928497

37 000 Wagen täglich fahren über die Ludenberger Straße.
Davon 500 LKW, außerdem 120 Busse und 405 Fahrten von Straßenbahnen in der Zeit von 6 bis 22 Uhr.

Die Grenzwerte für Feinstaub wurden dort bereits 32 Mal überschritten.

Die Risikoberechnung zum Einfluss verkehrsbedingter Luftschadstoffe und Straßenverkehrslärm auf die Gesundheit exponierter Personen des Landes NRW von Jan 2004 prognostiziert, im Vergleich mit dem übrigen Stadtgebiet, erhöhte Sterblichkeit, vermehrte Krankenhausaufenthalte wg. Herz-Kreislauf-Erkrankungen und vermehrt chronische Bronchitis bei Kindern mit Asthma.

Wir können und wollen uns nicht damit abfinden. Nur eine Tunnellösung kann eine wirkliche Entlastung bringen.

Es geht um Grafenberg


Wir wollen:

Den Tunnel zur Entlastung der Ludenberger Straße.

Weitere Infos zur Gesundheitsschädlichkeit und "Straßenverkehr als Herzinfarkt-Auslöser" lesen Sie hier (einfach auf den Text klicken)

PS: "Entwurf" deshalb, weil eben ausser einem Entwurf (per Mail erhalten) davon bisher noch nichts zu sehen war. Auf der Ludenberger Strasse ist es jedenfalls nicht verteilt worden.


Die aktuelle Wahlwerbung der CDU

Im Zusammenhang mit dem "Kampf" der Anwohner um Einhaltung von den gesetzlichen Grenzwerten zu: Feinstaub / PM10, Lärm / dB, und anderen Umweltgiften, bekommt man bei dieser Wahlwerbung der CDU (in einer CDU regierten Stadt), "gemischte Gefühle".

Texanfang: 

"Gegen leere Versprechen
Helfen Sie uns ... und kämpfen Sie mit uns gegen leere Versprechen!"

 

Nicht das Erzählte reicht, nur das Erreichte zählt!


Anfrage der SPD - Ausschuss für Umweltschutz

Ausschuss für Umweltschutz am 08.09.05
 
Die SPD wird anfragen, warum die Feinstaubwerte der städt. Messstationen nicht, wie die anderen Luftwerte, im Internet veröffentlicht werden, wie oft der Grenzwert mittlerweile an der Ludenberger Straße überschritten worden ist und welche Maßnahmen die Verwaltung ergreifen wird.
Außerdem wird beantragt, einen Vertreter der Rheinbahn in den Ausschuss einzuladen, der über den aktuellen Stand der Umrüstung der Busflotte auf Dieselrußfilter berichtet.

Auszug aus der Anfrage:

"... bitte ich die Verwaltung zu folgenden Fragen Stellung zu nehmen:
1. Warum werden die Feinstaubwerte der städtischen Messstationen nicht im Internet veröffentlicht?
2. Beabsichtigt die Verwaltung die Werte bald möglichst zu veröffentlichen?
3. Wie erhalten Anwohner der betroffenen Straßen Informationen über die Feinstaubbelastung?"

Da sind wir aber mal auf die "Antworten" gespannt.

Details finden Sie hier:

http://www.spd-duesseldorf.de/index.php?id=70

 

Feinstaub in Stuttgart - Aktionsplan

 "Die Diskussion um die Belastung mit Feinstaub hat die Landeshauptstadt schon relativ frühin diesem Jahr erreicht: Mitte März war der Grenzwert von 50 mg/m³ Luft an der Messstation Neckartor bereits mehr als 35 Mal überschritten worden. Daraufhin hatten zwei Anwohner das Land verklagt und die Erstellung eines Aktionsplans zur Luftreinhaltung gefordert. Das Verwaltungsgericht Stuttgart gab der Klage statt. In der Urteilsbegründung erkannte es den betroffenen Anwohnern einen Anspruch auf Rechtsschutz zu. Das Regierungspräsidium kündigte an, in Berufung zu gehen.
Die gegenwärtige Feinstaub-Debatte fokussiert den Blick allerdings viel zu stark auf die Partikelproblematik. Dies wurde auf einer Veranstaltung des KURS (KompetenzzentrumUmweltschutz in der Region Stuttgart) am 6.6.2005 in Stuttgart klar. Der jetzt auch vom Gericht geforderte Aktionsplan befindet sich bereits seit Mitte 2004 in Arbeit und steht kurzvor der Fertigstellung. Auslöser für die Erstellung des Aktionsplans war die Überschreitungder NO2-Grenzwerte in 2004 an vielen den Messstationen, an denen jetzt auch die Grenzwerte für Feinstaub überschritten werden. Damit wird deutlich, dass eine isolierte Bekämpfung von Feinstaub zu kurz greift – Partikelfilter und Straßenreinigung ändern nichts an zu hohen NO2-Konzentrationen. Ein ganzheitlicher Ansatz ist erforderlich. Eine wichtige Ursache sowohl bei Feinstaub, als auch bei NO2 ist der Straßenverkehr, insbesondere LKW und Busse sind zu 60 % an der NO2-Belastung beteiligt. Zudem haben durch den billigen PKW-Kraftstoff auch Diesel-PKW in den letzten Jahren ganz erheblich an Popularität gewonnen. Diese erreichen jedoch wesentlich schlechtere Abgaswerte als Benziner. Die „Verdieselung“ der PKW-Flotte verschärft die Problematik also. Es wird erwartet, dass ein Entwurf des Aktionsplans noch im Juni 2005 durch das Regierungspräsidium veröffentlicht wird. Maßnahmen werden dabei vor allem auf die Verringerung des Fahrzeugaufkommens an den besonders betroffenen Streckenabschnitten abzielen. So wurde beispielsweise bekannt, dass in einem Modellversuch die Durchgangsstraße von Pleidelsheim (auch hier waren die Grenzwerte überschritten worden)im kommenden Winter für LKW ab 3,5 t gesperrt werden soll."

Antenne Düsseldorf - Meldung vom 19.10.2005

"Kampf gegen den Feinstaub geht weiter 
Im Kampf gegen Feinstaub und Luftbelastung in unserer Stadt wird ein weiterer Schritt getan. Ab dem ersten November treten für die Ludenberger Straße ein Aktions- und für den Düsseldorfer Süden ein Luftreinhalte-Plan in Kraft. In den vergangenen Monaten hatten die Bürger die Möglichkeit, selbst Kritik und Anregungen einzubringen. Dieses Verfahren sei jetzt abgeschlossen, sagte uns Walter Storck von der Bezirksregierung. Es habe 15 konkrete Vorschläge gegeben, unter anderem für eine bessere Verkehrsführung und eine bessere Verkehrsüberwachung. Außerdem sei eine Untertunnelung des Staufenplatzes gefordert worden, so Storck. Letzteres stehe allerdings erst zur Debatte wenn keine der anderen Maßnahmen greife, so Storck. Sowohl für die Ludenberger Straße wie auch für den Düsseldorfer Süden gilt die erste Stufe des Aktionsplanes. Das heißt unter anderem, daß die Straßen weiter abgespritzt , die Ampelschaltungen geändert und Ladezonen für Lieferanten eingerichtet werden."
19.10.2005 - 09:01 

Antenne Düsseldorf - Meldung vom 24.9.2005

Feinstaub-Streit auf der Corneliusstraße 
 Düsseldorf / Friedrichstadt - Die Diskussionen rund um das Thema Feinstaub gehen weiter - nun ist es eine neue EU-Verordung, die für Zündstoff sorgt. Diese Regelung gewährt Städten, die ein Feinstaubproblem haben, bis zu 5 Jahre "Schonzeit". In dieser Zeit werden wiederholte Überschreitungen der Grenzwerte nicht geahndet. Für die Naturschützer ein Graus - für die Stadt, die Möglichkeit, die Bundespolitik und die Autoindustrie in die Verantwortung zu nehmen. Von hier müssen die Impulse kommen, so ein Stadtsprecher im Antenne Düsseldorf Interview. Über ein Fahrverbot auf der Corneliusstraße wolle man erst nachdenken, wenn keine Regelungen für den serienmäßigen Einbau von Rußfiltern getroffen werden. In diesem Jahr wird es auf jeden Fall kein Fahrverbot für die sogenannten Dieselstinker, also die Dieselautos ohne Russpartikelfilter, geben. Der BUND wiederholte dagegen seine Forderung nach einem Fahrverbot. Nur so könne Schaden von den Anwohnern auf der Corneliusstraße abgewendet werden.

Antenne Düsseldorf vom 6.9.2005

Umweltschützer fordern Umsetzung des Feinstaub-Aktionsplans 
Düsseldorf - Durch das Sommerwetter wurden in Düsseldorf die Grenzwerte für Feinstaub in der Luft wieder überschritten. Auf der Corneliusstraße waren die Werte zum 53. mal höher als erlaubt. Der Bund für Umwelt und Naturschutz BUND in Düsseldorf fordert deshalb wieder, dass die Stadt die Aktionspläne gegen die hohen Feinstaubwerte schnell umsetzt, und das nicht nur für die Cornelliusstraße, wo nach Meinung des BUND die zweite Stufe des Planes eingeleitet werden soll. Auch auf der Ludenberger Straße müsse man schneller handeln als geplant. Dort waren die Grenzwerte schon vor einer Woche 32 mal überschritten worden. Erlaubt sind im ganzen Jahr nur 35. Ab dann muss ein Aktionsplan in Kraft treten. Die Bezirksregierung hatte das bereits angekündigt, allerdings für Ende September/Anfang Oktober. Das ist dem BUND aber zu spät. Mann müsse jetzt reagieren, wo die Grenzwerte überschritten werden, so ein Sprecher.
06.09.2005 - 13:34 

Rheinische Post vom 3.9.2005

Rheinische Post vom 3.9.2005
"Ludenberger Straße: Aktionsplan überfällig
(bro) Der Lärm ist ohrenbetäubend, die Luft schlecht auf der Ludenberger Straße. „Eigentlich müsste schon mehr als an 35 Tagen der Grenzwert für Feinstaub überschritten worden sein, aber die Stadtverwaltung gibt neue Messergebnisse nur zögerlich heraus”, sagt Sandro Günter Freund von der Bürger-Initiative Ludenberger Straße. Die Folge: Ein Aktionsplan zur Minderung der Luftbelastung wird hinausgezögert.
Um die Verwaltung zum Handeln zu zwingen, hat die Bürger-Initiative jetzt selbst eine provisorische Modellrechnung erarbeitet. Nach den Messergebnissen der Stadt gab es von 1999 bis 2003 im Schnitt an sieben Tagen pro Monat eine Überschreitung des Grenzwertes. Von Januar bis Juni 2005 hat das Umweltamt bereits 31 Überschreitungen bestätigt. „Nach dem Jahresschnitt liegen wir daher jetzt schon bei 45 Tagen, an dem der Grenzwert wahrscheinlich überschritten ist, also weit über der 35-Tage-Grenze”, so Freund.
Die Verwaltung müsse jetzt endlich handeln, meint Freund. Die Forderungen der Bürger-Initiative sind bekannt. Sie will Tempo 40 auf der gesamten Ludenberger Straße. Besondere Hinweisschilder und eine konsequente Kontrolle sollen die Beschränkung durchsetzen helfen. Und Lkw müssten großräumig umgeleitet werden. www.ludenberger-strasse.de "

Die Berechnung finden Sie hier

Rheinische Post vom 24.8.2005

Düsseldorf (dto). Bislang war die Corneliusstraße das Feinstaub-„Zentrum“ der Stadt. 52 Mal wurden im Süden der Stadt bislang die zulässigen Grenzwerte von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft überschritten. Nun zeichnet sich Handlungsbedarf an der Ludenberger Straße ab.
Jeden Tag fahren nach Angaben der Stadt rund 37.000 Fahrzeuge über die Ludenberger Straße. 32 Grenzwertüberschreitungen hat die Messstation in Grafenberg bereits verzeichnet, 35 sind nach EU-Norm erlaubt. Ende September soll nun die erste Stufe eines neuen Aktionsplans in Kraft treten, an dem zurzeit gearbeitet wird.

Um den Verkehr möglichst flüssig zu halten, will das Verkehrsdezernat nun gegen Zweite-Reihe-Parker und Anlieferverkehr vorgehen. Alle zwei Tage soll die Straße wie die Corneliusstraße nass gereinigt werden. Ein LKW-Verbot wie in der Corneliusstraße steht nicht zur Diskussion. Nach Angaben der Stadt fehlen geeignete Umleitungsmöglichkeiten für den Lastverkehr.

Die Anwohner haben einen anderen Vorschlag: Sie fordern einen Tunnel vom Staufenplatz zum Grafenberg. "Wir werden die Vorschläge der Anwohner prüfen, aber ein Tunnel ist mit Sicherheit eine sehr kostspielige Lösung", so ein Sprecher der Stadt.

An der Corneliusstraße sorgen Abgase von Dieselfahrzeugen und Bussen trotz Einführung der Stufe 1 des Aktionsplans Feinstaub weiterhin für dicke Luft. Dennoch sollen die Maßnahmen gegen die Feinstaubbelastungen dort vorerst nicht verstärkt werden.

Ludenberger Strasse bei Antenne Duesseldorf

Hier ein aktueller Bericht von der Homepage Antenne Düsseldorf - eventuell redaktionell betreut von  rp-online.de (Rheinische Post)

"Aktionsplan für die Ludenberger Straße
Düsseldorf - Nach der Corneliusstraße soll nun auch für die Ludenberger Straße ein Aktionsplan zur Bekämpfung der Feinstaubbelastung erstellt werden. Wie die Rheinische Post berichtet, denkt die Bezirksregierung über entsprechende Maßnahmen nach. Denn auf der Ludenberger Straße wurden die Grenzwerte der Feinstaubbelastung bereits 31 mal überschritten. Nach Informationen aus dem Düsseldorfer Verkehrsdezernat gibt es Pläne, die bei der 35ten Überschreitung in Kraft treten sollen. Allerdings könnte das mehr Probleme bereiten als auf der Corneliusstraße. Denn die Ludenbergestraße ist die einzige Verbindung in Richtung Mettmann. Und auch eine Sperrung für Lastwagen ist kaum möglich, da es keine geeigneten Ausweichrouten gibt. So soll zunächst die Ampelschaltung geändert werden und die Straße soll regelmäßig abgespritzt werden um die Feinstaubbelastung zu reduzieren. 13.08.2005"

Ludenberger Strasse bei Antenne Düsseldorf - 10.6.2005

"Diskussionen um die Ludenberger Straße 
Düsseldorf - Die Verkehrsbelastung auf der Ludenberger Straße in Grafenberg soll noch in diesem Jahr gesenkt werden. Um die Anwohner zu entlasten sollen kleinere Maßnahmen durchgeführt werden, wie zum Beispiel Geschwindigkeitskontrollen oder Straßensanierungen. Eine Sperrung der Straße steht nicht an, so Ratsmitglied Dr. Rudolf Voller von der SPD. Neben dem Lärmpegel ist auch die Feinstaubbelastung ein Problem: Sie liegt nur geringfügig unter den Messwerten an der Bilker Corneliusstraße. 10.06.2005"

Rheinische Post vom 3.12.04

Rheinische Post vom 3.12.04

Ludenberger Straße: Druck für Sanierung

GERRESHEIM (pff). Mehr als eine Stunde dauerte die Diskussion um die unendliche Geschichte der Ludenbergerstraße in der Bezirksvertretung 7. Fazit: Die Kommunikation zwischen Amt für Verkehrsmanagement und Rheinbahn AG ist eine Katastrophe. Die gemeinsame Planung für eine Sanierung der Straße: Fehlanzeige. Jetzt machen die Politiker Druck mit einem interfraktionellen Antrag an den Verkehrsausschuss des Rates (OVA). Er soll die Ludenberger Straße ganz oben auf die Prioritätenliste setzen. Für die Sanierung dürften die Anwohner aber nicht durch Anliegerbeiträge zur Kasse gebeten werden. Und für alle Fälle sollten regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden.##
Das Thema Ludenberger Straße beschäftigt die Bezirksvertretung mehr als 20 Jahre. Von der geforderten Straßenbelagerneuerung ist nur ein Teilstück realisiert. Und 44 000 Autos und 180 Straßenbahnen pro Tag sorgen für Lärm, Schmutz und Schäden an den Häusern – von sinkender Lebensqualität ganz zu schweigen (die RP berichtete mehrfach). Joachim Kastka von der SPD sagte: „An einem Flughafen hört die „Wohnbarkeit“ bei 75 Dezibel (dB) auf, auf der Ludenberger Straße herrscht dagegen ein Lärmpegel von 80 dB. Die Flickschusterei macht die Hölle nur ein bisschen erträglicher.“##
Nach dem Sachstandsbericht des Abteilungsleiters des Amtes für Verkehrsmanagement, Rolf Sander, werden 2005 die nächsten Maßnahmen angestrebt. Dazu sagte CDU-Ratsherr Ludger Beitelsmann: „Die Arbeiten müssen mit Rücksicht auf die Bürger nicht bald sondern schon morgen beginnen.“ Ebenso wichtig sei es, die Flickschusterei zu beenden.##
Aber laut Sander besteht keine Möglichkeit, die Ludenberger Straße bis zum Staufenplatz zu erneuern, weil die Rheinbahn eine Auswechslung der Gleise bis zum Staufenplatz nicht vorsieht. „Das ist alles sehr unbefriedigend, was die Verwaltung für die Straße plant“, meinte FDP-Ratsfrau Marie-Agnes Strack-Zimmermann.



Rheinische Post, 3.12.04 (Meldung)

Rheinische Post, 3.12.04 (Meldung)

Ludenberger Straße: Tunnel gefordert
GRAFENBERG (pff) Mit großer Mehrheit beschloss die Bezirksvertretung 7 einen Antrag der CDU, die Tunnellösung zur Entlastung der Ludenberger Straße und die unterirdische Weiterführung der Wehrhahnlinie über den Staufenplatz bis nach Gerresheim in den Verkehrsentwicklungsplan als langfristige Perspektive aufzunehmen.

Die aktuelle Wahlwerbung der CDU - 09.2005

Im Zusammenhang mit dem "Kampf" der Anwohner um Einhaltung von den gesetzlichen Grenzwerten zu: Feinstaub / PM10, Lärm / dB, und anderen Umweltgiften, bekommt man bei dieser Wahlwerbung der CDU (in einer CDU regierten Stadt), "gemischte Gefühle".

Texanfang: 

"Gegen leere Versprechen
Helfen Sie uns ... und kämpfen Sie mit uns gegen leere Versprechen!"

 

Nicht das Erzählte reicht, nur das Erreichte zählt!




Rheinische Post vom 19.11.04

Rheinische Post vom 19.11.04

Ärger über Flickwerk

GERRESHEIM (pff). Die Ludenberger Straße bleibt ein großes Ärgernis. Bürger sind empört, weil die Sanierung der Fahrbahn Flickwerk ist. Und sie können nicht verstehen, dass der starke Verkehr nicht auf Ausweichrouten verlagert werden kann. Zwischenzeitlich hat isch eine Initiative gegründet, die erreichen will, dass „Wege gefunden werden, um das Problem der Ludenberger Straße und auch des Pöhlenwegs zu lösen“, erklärt die Vorsitzende Ingrid Steinsträter.##
Für ihr Anliegen sammelte die Initiative eine Menge Unterschriften und bekam Unterstützung von den Bezirksvertretern. CDU-Fraktionssprecher Hanno Bremer händigte sogar die Unterschriften Oberbürgermeister Joachim Erwin aus. Der ließ die Wünsche prüfen und teilte jetzt in einem knappen Brief das Ergebnis mit. Erst, wenn die Rheinbahn die Gleise für erneuerungswürdig halte, würden auch die Pflastersteine zwischen den Gleisen verschwinden. Nur die Fahrbahn zwischen Pöhlenweg und Hirschburgweg, beim jüngsten Sanieren liegen gelassen, bekommt im Sommer 2005 eine neue Fahrbahndecke.
Für die Initiative und die Bezirkspolitiker ist diese Auskunft unbefriedigend. CDU-Ratsherr Ludger Beitelsmann machte seinem Ärger Luft: „Vor mehr als zehn Jahren haben wir bereits im Bauausschuss beantragt, die Schienen in Beton zu legen, damit die Bahnen nicht so rumpeln. Geschehe ist nur eine haarsträubende Flickschusterei.“ Damit endlich Perspektiven deutlich werden, hat die Bezirksvertretung von der Verwaltung einen Sachstandsbericht zur Sitzung am 30. November gefordert. Auch die Initiative ist ungeduldig: „Irgendwann ist Schluss“, meint Steinsträter, „es wird Zeit, dass die Tunnellösung aufgegriffen wird.“



NRZ vom 18.11.04

NRZ vom 18.11.04

Dem Asphalt droht der Kollaps

Vorspann: MASTERPLAN / Ludenberger Straße wird 2005 saniert. Verkehrssicherheit in Gefahr. Stadt verdreifacht ihren Etat.
Andrea Krebs
GRAFENBERG. Der Wunsch ist so schlicht wie menschlich: schlafen, endlich mal wieder eine ganze Nacht lang Ruhe haben. Wovon die Anwohner der Ludenberger Straße seit fast 30 Jahren nur träumen konnten, ließ die Verwaltung seit den 80ern ruhen. Nur, wenn es gar nicht mehr anders ging, wurde auf der Haupteinfallsader aus Richtung Mettmann der aufgeplatzte Asphalt gekittet, fuballgroße Schlaglöcher mit Teer gefüllt. Anwohner formierten sich immer wieder zu Initiativen, sammelten und übergaben Unterschriften an Smeets und auch an Erwin – vergebens. Doch nun, so scheint es, ist auch der Verwaltung ein Licht aufgegangen, „dass zu einer Visitenkarte der Stadt auch ein sicherer und komfortabler Zustand der Straßen gehört. Sonst hat Düsseldorf auf lange Sicht keine Chance, wir müssen uns jetzt positionieren“, sagt der Vize im Amt für Staßenverkehrsmanagement, Roland Hahn.

Zwischenzeile: 44000 Autos und Lastwagen, täglich

Masterplan heißt die Formulierung, die schon den Schulen, dem Sport und auch den Spielplätzen Millionen-Zuschüsse bescherte. Nun kommt das vierte Wort mit „S“ dazu: Straßen. Um die zu sanieren, wurde der Etat für 2004 auf 5,5 Millionen verdreifacht, bis 2006 fließen jährlich dann vier Millionen in Flickenteppiche mit großen Namen wie Aachener-, Ronsdorfer Straße und Hansaallee, in mehr als 40 kleine Titel wie der Friedensstraße und auch ins Dauerärgernis Ludenberger Straße.##
Mit täglich 44000 Autos und Lastwagen, den Linien 703, 709 und 713, die dort im Zehn-Minuten-Takt vom Staufenplatz zur Rennbahnstraße hochrumpeln, droht dem Asphalt der Kollaps. Die Verkehrssicherheit ist in Gefahr, Experten attestieren dem knapp einen Kilometer langen Stück „dringenden Handlungsbedarf“. Hahn: „Wir warten noch den Frost ab, dann wir in der ersten Hälfte 2005 saniert.“ Mit einer Investition von 110 000 Euro soll im Hau-Ruck-Verfahren ein so genannter „Flüsterasphalt“ verlegt werden.
Zwei, maximal drei Wochen sind für die Arbeiten veranschlagt, die sich auch auf die Wochenenden ausdehnen. Und an denen es noch einmal „sehr laut werden kann. Aber dann haben wir hoffentlich die Trendwende eingeläutet“, so Hahn und hofft, dass dann auch die Flut von Beschwerdebriefen gestoppt wird.
Nicht nur die Anwohnerm, räumt Hahn ein, sondern etliche, die auf der Strecke unterwegs sind, reklamieren den „katastrophalen“ Zustand.
Ob die Stadt allerdings auch hält, was sie verspricht, darauf wird die neueste Initiative um Inge Steinsträter (60) ein aufmerksames Ohr halten...



Rheinische Post vom 01.10.2004

Rheinische Post vom 01.10.2004

Ludenberger Straße blieb Flickwerk

(bro) Die Ludenberger Straße ist Flickwerk geblieben, obwohl mehrer Wochen in den Sommerferien auf der Ludenberger Straße gebaut wurde. Neben neuen Gleisen, eingebettet in glattem Asphalt, tun sich Schlaglöcher nach wie vor auf, weil die Fahrbahn nicht sanier worden ist. Und das genau vor den Häusern, deren Bewohner unter dem Lärm der viel befahrenen Durchgangsstraße nach Mettmann leiden.
„Die Abstimmung zwischen der Stadt und der Rheinbahn muss künftig optimiert werden“, räumt Andrea Blome, Leiterin des Amtes für Verkehrsmanagement, ein. Denn die Stadt hat nicht geschaltet, als bekannt wurde, dass die Rheinbahn einen teil der Gleise austauschen musste, weil die abgefahren waren. In einem Aufwasch hätte dann die Stadt auch die Fahrbahndecke erneuern können. Wegen des Abstimmungsfehlers müssen die Anwohner unter den rappelnden Autos leiden.
Und die nächste Baustelle ist wieder in Sicht, weil wohl im kommenden Jahr Bautrupps auf Bestellung der Stadt anrücken und die Straße sanieren. Wahrscheinlich wird es wieder eine Vollsperrung und damit Staus auf den Umleitungsstrecken in Gerresheim geben.
Und wenn die Abstimmung zwischen Rheinbahn und Stadt nicht besser wird, könnte ein Jahr darauf wieder gebuddelt werden, weil die Rheinbahn dann die letzten alten Gleisstücke austauscht. „Aus Kostengründen versuchen wir, Reparaturen so lang wie möglich hinauszuschieben“, so Rheinbahnsprecher Georg Schumacher.
Derweil kämpft eine Initiative um Inge Steinsträter mit Unterschriftenlisten darum, dass die laue Ludenberger Straße in der nähe des Staufenplatzes zeitgleich mit anderen Abschnitten saniert wird. „Wir brauchen dort geräuscharmen Asphalt“, so Steinsträter.



Rheinische Post vom 07.09.2004

Rheinische Post vom 07.09.2004

Immer noch altes Pflaster

Ludenberg (wie) Seit dem Wochenende ist die Ludenberger Straße wieder befahrbar. Wochenlang hat die Rheinbahn Schienen ausgetauscht und erneuert. Doch in der Kurve liegt immer noch Kopfsteinpflaster. Auch der Asphalt in Fahrtrichtung stadteinwärts ist nicht ausgetauscht worden. Anwohner beklagen sich, dass trotz Sperrung nicht alles in einem Aufwasch saniert worden ist. Die Straße sei in einem dermaßen schlechten Zustand, dass man sogar auf dem Fahrrad regelrecht durchgeschüttelt werde. Die Ludenberger Straße sei einer Bundesstraße nicht würdig. Anwohner haben eine Initiative gegründet und informieren unter www.ludenberger-strasse.de



Rheinische Post vom 27.01.2004

Rheinische Post vom 27.01.2004

Masterplan für Verkehr kommt

Autos, die durch aus maroden Straßenbelägen herausbrechendes Geröll beschädigt werden, und Rentner die sich nicht mehr über die Straße trauen, weil alte Straßenbahnschienen zur Stolperfalle werden - einige Straßen in Düsseldorf müssen dringend saniert werden. Die RP-Berichte zu Straßenschäden schlugen bei Politikern in den Stadtbezirken hohe Wellen.
Der Rat und das Amt für Verkehrsmanagement sind auf die Beschwerden eingegangen. Rund 1,5Millionen Euro, die an anderen Stellen des Haushalts eingespart werden konnten, sollen in diesem Jahr für den Straßenbau verwendet werden. Dabei geht es nicht nur um das Ausbessern von Schlaglöchern, denn zur Instandsetzung ist die Verwaltung eh verpflichtet. Wo Flickwerk nicht mehr hilft, soll eine neue Straßendecke her. Doch in welchen Stadtteilen soll das Geld verbaut werden? "Wir sammeln gerade Anregungen aus den Bezirksvertretungen", sagt Andrea Blome, Leiterin des Amts für Verkehrsmanagement.
Ihr Ziel: "Ein Masterplan für Straßen, ähnlich wie es schon bei Schulen und Sportanlagen der Fall ist." Andrea Blome rechnet vor: 2,1 Millionen Euro sind regulär im Haushalt 2004 für den Straßenbau vorgesehen. Dazu kommen noch einmal 375000 Euro für Verkehrsverbesserung sowie die 1,5 Millionen aus dem Sondertopf. Schwerpunkte für die Sanierung will die Stadt nun nach Rücksprache mit den Bezirken setzen. "Wir sind dabei Vorschläge zu sammeln", sagt Andrea Blome. Bei so vielen Kilometern Straße, die es in Düsseldorf gebe, sei man auf Vorschläge der sach- und ortskundigen Bezirksvertreter angewiesen. In den kommenden Wochen wird die Prioritätenliste auf der Tagesordnung stehen. Die RP hat nachgefragt, wo am schnellsten saniert werden muss:
q Stadtbezirk 2 (Düsseltal, Flingern):
Anwohner beschweren sich über besorgniserregenden Zustand von Mendelssohn-, Goethe-, Schumann-, Beethoven- und Achenbachstraße jeweils in Teilabschnitten.
q Stadtbezirk 7 (Gerresheim, Grafenberg, Hubbelrath und Ludenberg): Schon lange auf der Tagesordnung steht die Ludenberger Straße, die täglich zehntausende Autos passieren. Auch die Sichelstraße - Verbindung zwischen Torfbruch- und Heyestraße - ist in einem schlechten Zustand.
q Stadtbezirk 8 (Eller, Lierenfeld, Unterbach): Vor allem die Wagenstraße bereitet den Bezirksvertretern Kopfzerbrechen. Dort müssen allerdings noch Kanäle und Wasserleitungen erneuert werden.

Von Oliver Wiegand



Rheinische Post vom 09.02.2004

Rheinische Post vom 09.02.2004

Straßenbau mit Hand und Fuß

Sage keiner mehr, dass sich die Stadt nicht um die Sanierung der Straßen kümmert. Sogar auf der Ludenberger Straße, die mit ihrem löchrigen Pflaster als Prototyp einer Schlaglochpiste gilt, nahm sich ein Bautrupp barmherzig der löchrigen Fahrbahn an. Echte Handarbeit leisteten die Arbeiter, schaufelten vorsichtig warmen Teer in die Löcher auf der Straße und verteilten ihn sorgfältig. Zu dieser Handarbeit gehörte auch der Einsatz der Füße. Weil offensichtlich die passenden Werkzeuge fehlten, trampelten die Arbeiter den Teer mit ihren Schuhen in die Lücken hinein. Da zeigte sich auch der Wert von festen Sicherheits-Arbeitsschuhen als Ersatz für fehlendes Werkzeug. Jedenfalls hielten zur Verblüffung des Berufspendler die Reparaturen einige Wochen lang den Reifen der Autos stand. Aber jetzt, nach den Temperaturschwankungen, rissen die Löcher wieder auf. Das beweist eben: Nicht jede liebevolle Reparatur hat auch Hand und Fuß. bro



Rheinische Post vom 28.10.2003

Rheinische Post vom 28.10.2003

Warten auf den Flüster-Asphalt

Mitarbeiter des Umweltamtes und des Amtes für Verkehrsmanagement waren über die Zahlen eher überrascht: Der Luft-Schadstoffbericht verzeichnet in der Stadt nur für die Ludenberger Straße ein Absinken des Stickstoff-Dioxids um 20Prozent auf 51Mikrogramm pro Kubikmeter.
Und eine Verkehrszählung im Mai 2003 ergab, dass im Vergleich zu 1990 der Verkehr nachgelassen hat. Fuhren damals pro Tag noch 38500 Autos über den Staufenplatz, so waren es jetzt nur noch rund 37000. Dieser Unterschied ist offenbar größtenteils auf den Lastwagenverkehr zurückzuführen: Im Jahr 1990 überquerten pro Tag 2300 Lastwagen den Staufenplatz, am Stichtag im Mai 2003 nur 1100. Ob diese Minderung auf eine großräumige Verlagerung des Verkehrs, etwa durch die Brücke der A44 über den Rhein, zurückzuführen ist, wagt Rainer Latte, für den Stadtteil im Amt für Verkehrsmanagement zuständig, nicht zu behaupten.
Anwohner haben sogar den Eindruck, dass sich nichts gebessert hat. "In den Frühjahrsmonaten war es auf der Ludenberger Straße ruhiger, doch jetzt ist sehr viel mehr los", schildert Dirck Altenburger, Sprecher einer Anwohner-Initiative, seinen subjektiven Eindruck. Die Initiative warte nach wie vor auf eine Beruhigung der Ludenberger Straße, die eine der lautesten von Düsseldorf ist. Vor Jahren schon sei sogenannter Flüster-Asphalt versprochen worden, der das Geräusch der rollenden Reifen dämmt. Doch geschehen sei bisher nichts. Deswegen sei die Initiative enttäuscht.
Auch für den Grafenberger Bezirksvertreter Hanno Bremer (CDU) ist nicht nachzuvollziehen, dass beim Umbau der Kreuzung Auf der Hardt nicht die gesamte Ludenberger Straße saniert worden ist. Die Anwohner würden sehr durch den Lärm geplagt. Doch dies sei nur ein kleiner Schritt. "Als langfristige politische Vision hält die CDU Grafenberg an einem Straßentunnel unter dem Wald bis zum Ratinger Weg fest, anders kann es in Grafenberg nicht ruhiger werden", meint Bremer.
Er glaubt aber wie auch Bezirksvorsteher Günter Pruchniewski, dass die weiträumige Umfahrung über die Autobahnen eine Entlastung bringen könnte. Aber auch dies sei nur eine kleine Etappe auf dem Lösungsweg. Weitere Schritte der Verkehrsberuhigung seien die verlängerte Simrockstraße an der Metro. "Die Umgehungsstraße L404 vom Gerresheimer Bahnhof an der Glashütte vorbei nach Flingern wird auch eine Entlastung bringen", meint Pruchniewski. Mit einem Baubeginn wird allerdings nicht vor 2008 gerechnet.
Trotzdem will die CDU Gerresheim am Ball bleiben. Denn die Umgehungsroute ist auch für das südliche Gerresheim von großer Bedeutung, weil sie die Heye- und Torfbruchstraße vom Durchgangsverkehr entlasten könnte.

Von Michael Brockerhoff



Rheinische Post vom 31.05.2003

Rheinische Post vom 31.05.2003

Nervig wie ein Staubsauger

Das Kopfsteinpflaster auf der Ludenberger Straße bringt die Räder der Autos zum Rattern - und die Trommelfelle der Anwohner zum Dröhnen. Die Hauptverkehrsachse Richtung Mettmann ist eine der lautesten Straßen Düsseldorfs. Deshalb fragte jetzt die Bezirksvertretung7 nach, wann endlich mit einem besseren, weniger lärmträchtigen Fahrbahnbelag zu rechnen ist. Denn zur Minderung des Krachs ist bisher kaum etwas geschehen, obwohl sich schon vor Jahren Anwohner beschwert hatten und das Lärmkataster des Umweltamtes die Ludenberger Straße als besonders belastet einstuft.
Das Pech für die Anwohner: Für bestehende Straßen gibt es keine Grenzwerte, bei denen ein Anspruch auf Lärmdämmung besteht. Nur bei neuen Verkehrswegen ist von vornherein Lärmschutz vorgeschrieben. Dieses Schicksal teilen die Bewohner an der Ludenberger Straße mit denen an anderen Hauptverkehrsstraßen. Um daran zu erinnern, hatten die Grünen zum Tag des Lärms auch noch einmal den Schallpegel der Corneliusstraße gemessen. 70 Dezibel zeigte das Gerät. Das entspricht dem Dröhnen eines Staubsaugers aus nächster Nähe - ein Geräusch, das schon nach kurzer Zeit mächtig stört. Der Krach ist aber an Hauptverkehrsstraßen den gesamten Tag über zu ertragen.
Auch das ist ein Grund für die Stadtflucht. Denn Dauerlärm geht auf die Nerven, kann sogar die Gesundheit beeinträchtigen. „ Der Lärm ist eines der größten Umweltprobleme einer Stadt", so Umweltamtsleiter Dr. Werner Görtz. Deshalb arbeitet sein Amt auch an einem Konzept, mit unterschiedlichen, maßgeschneiderten Mitteln wieder mehr Ruhe zu schaffen. Spezielle Routen für Lastwagen, besonders gedämmte Straßenbahnschienen, Geschwindigkeitsbeschränkungen gehören ebenso dazu wie spezielle Straßenbeläge, sogenannter Flüsterasphalt, der die Rollgeräusche der Reifen dämpft.
Allerdings ist OPA - so nennen Ingenieure und Umweltfachleute fast liebevoll den offenporigen Asphalt - nicht überall sinnvoll. Er entfaltet aus physikalischen Gründen seine Wirkung nur dann, wenn mindestens Tempo 60 erlaubt ist, heißt es in einem Erfahrungsbericht für den Umweltausschuss des Rates. Denn erst bei hoher Geschwindigkeit werden Schmutzpartikel, die die Poren verstopfen und die Lärmdämmung außer Kraft setzen, durch die Sogwirkung des rollenden Reifens aus den großen Poren wieder herausgerissen. Natürlich ist OPA teurer als normaler Asphalt, doch kann er sich rechnen, weil andere Schallschutzmaßnahmen überflüssig werden.
Die Stadt überlegt nun, mit OPA einige Strecken zu testen. Die B8n im Norden, die Münchner Straße im Süden, Frankfurter-, Brüsseler-, Johannstraße und Südring kämen in Betracht wie auch die geplante Ortsumgehung für Oberbilk und die Hafenerschließungsstraße. Für die Ludenberger Straße kommt OPA nicht in Frage, weil er in Verbindung mit Straßenbahngleisen nicht verlegt werden kann. Dort muss wahrscheinlich normaler Teer reichen. Das Lärmkataster - eine Übersicht über laute und ruhige Gegenden - ist im Lärmstadtplan in Düsseldorf im internet unter http://www.duesseldorf.de/umweltamt/laerm/lae40/lae41.shtml zu finden.

Von Michael Brockerhoff