Nicht das Erzählte reicht, nur das Erreichte zählt!
Flüsterasphalt auf der Ludenberger Strasse - August 2010 - Lärmbelastung reduziert
Am Wochenende 14/15 August 2010 wurde im unteren Bereich der Ludenberger Strasse (Haus Nr. 1 bis Ecke Pöhlenweg) der alte Strassenbelag abgetragen und durch Flüsterasphalt ersetzt.
Diese Massnahme hat die Lärmbelästigung reduziert!! Es ist endlich einmal ein wirklich spürbarer Fortschritt und daher möchten wir uns hier bei allen Beteiligten bedanken!!
Ein erster Schritt ist gemacht, weitere müssen folgen:
- Lärmbelastung mindern: z.B. Umleitung des Schwerverkehrs,
- Geschwindigkeitsreduktion: Strassenbahn (max. 30kmh),
PKW/LKW-Verkehr (max. 40kmh)
- Feinstaubproblematik: Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte
- Tunnel: Umsetzung der für 2010 bewilligten Machbarkeitsstudie
Weitergehende Informationen zum Flüsterasphalt finden Sie hier: Flüsterasphalt
Feinstaub - PM10 - Grenzwertüberschreitungen - Aktionsplan Düsseldorf Ludenberger Strasse
Im Rahmen der Festlegung neuer niedrigerer Grenzwerte für Feinstaub, NO2, Lärm durch aktuelle EU-Gesetzgebung, wurde das wahre Ausmass der Schadstoffbelastung von Millionen Menschen wieder einmal ins Licht der Öffentlichkeit gebracht. Nach dem üblichen populistischen Politikergerede, zu Zeiten in denen man damit in die Zeitung (Medien) kam, passierte - wen wundert´s - gar nichts. Im Gegenteil, derzeit machen sich diverse PolitkerInnen intensiv Gedanken darüber, die beschlossen Grenzwerte (Höchstbelastung) wieder abzuändern, sodass eine höhere Schadstoffbelastung der Menschen möglich wird.
Schallschutzförderung in Düsseldorf
Gute Nachrichten! In der Stadt Düsseldorf wurde ein Teil unserer Steuergelder dafür bereitgestellt, den Lärmschutz in extrem betroffenen Regionen der Stadt (z.B. Ludenberger Strasse und vielen anderen lärmbelasteten Strassen) durch Zuschüsse zu verbessern. Genaue Informationen erhalten Sie hier: Schallschutzfensterförderung
Feinstaub Lärm NO2 Umweltbelastung Luftverschmutzung
Herzlich willkommen auf der Internet-Seite Ludenberger Strasse in Düsseldorf. Verkehrslawinen, Luftverschmutzung, Feinstaub, PM10, NO2, Lärmbelästigung (+80 db), sind einige Themen über die Sie hier Infomationen finden. Bürger dieser Stadt versuchen seit vielen Jahren, die Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung dazu zu bewegen, "wenigstens" die Einhaltung der Grenzwerte zu gewährleisten. Insgesamt gesehen, sind in den letzten Jahren und Monaten ( 09.2005) bereits erhebliche Verbesserungsmaßnahmen durchgeführt worden. Die Grenzwerte von Umweltgiften wie Feinstaub, PM10, NO2, db, Lärm, etc. - verursacht durch hohes Verkehrsaufkommen und überhöhte Geschwindigkeit - werden leider immer noch überschritten.
Besondere Bedeutung erlangte die Ludenberger Strasse in den letzten Dekaden vor allem dadurch, dass sie zu einer der verkehrsreichsten Strassen der Stadt Düsseldorf zählt - mit bis zu 44.000 Kraftfahrzeugen pro Tag.
Die Belastung der Anwohner mit Feinstaub (PM10), Lärm (Lärmbelastung in db), No2, NOx und anderen Umweltgiften übersteigt seit Jahren die zulässigen gesetzlichen Grenzwerte. Insbesondere die laufenden Geschwindigkeitsüberschreitungen führen zu einer erheblichen Lärmbelästigung.
Hier werden vor allem auch Fakten zusammengetragen. So können Sie sich selbst einen Eindruck von der Situation verschaffen.
Viele Informationen stammen direkt aus den zuständigen Ministerien auf Landes, Bezirks und/oder Kommunalebene. Insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Umweltamtes der Stadt Düsseldorf, sowie dem Amt für Verkehrsmanagment, der Polizei und dem Ordnungsamt danken wir für die bisherige Unterstützung.
Alle beteiligten Behörden, Verwaltungen, Parteien, Bezirksvertretungen, kennen die Verhältnisse genau. Es gibt viele sehr gründliche Studien zur Umwelt- und Lärmbelastung. Dabei wurde wissenschftlich belegt, dass sämtliche Grenzwerte kontinuierlich deutlich überschritten werden. Jedem Amtsträger oder Politiker dem man persönlich begegnet entlockt man Mitgefühl, Verständnis und Unterstützungversprechen - tatsächlich ändert sich jedoch wenig.
Vor diesem Hintergrund gab es in den vergangenen Jahren schon viele Anwohnerinitiativen - die teilweise auch zu Erfolgen geführt haben, wie z.B. die Verbesserung des Strassenbelages.
Ingrid Steinsträtter hat dann vor einiger Zeit eine große Unterschriftenaktion organisiert und einen "Offenen Brief" unter anderem auch an Oberbürgermeister Joachim Erwin übergeben.
Die Antwort war wenig hilfreich. Natürlich hat OB Erwin wichtigere Aufgaben - jedoch sind die Verhältnisse hier nur eine Folge von politischen Entscheidungen bzw. Weisungen. Daraus folgt, dass es im Bereich des Möglichen ist, hier Änderungen herbeizuführen. Schon lange wird über die sogenannte "Tunnellösung" gesprochen. Ein Tunnel - Tunneleinfahrt vom Staufenplatz - ist vor allem auch aus verkehrspolitischer Sicht für Verkehrsteilnehmer, Verkehrsmanagement UND die Anwohner eine nachaltig wirksame optimale Lösung.
Die Ludenberger Strasse, einst so prosperierend und mit vielen Einzelhandelsgeschäften versehen wie z.B. die Rethelstraße, wurde durch die rücksichtslose Verkehrspolitk "vernichtet". Handel und Gewerbe sind nachhaltig zerstört. Die Belastung mit Umweltgiften ist so extrem, dass die Lebenserwartung der hier lebenden Menschen eindeutig verkürzt wird.
Die Anwohner, Bürger, Steuerzahler und Gewerbesteuerzahler der Ludenberger Str. formulieren keine kruden Attacken gegen Mandatsträger und Behörden, gehören keiner politischen Gruppierung an und planen auch keine "gesetzwidrigen" Aktionen. Nein, alles was wir fordern ist die "EINHALTUNG DER GÜLTIGEN GESETZLICHEN VORSCHRIFTEN".
Stellen Sie sich einmal vor, Sie würden ein Gesetz missachten z.B. keine Steuern mehr bezahlen, Ihren Müll einfach auf die Strasse kippen oder ähnliches. Jeder Bürger kann nachvollziehen, wie schnell man dann ("zu Recht") von den "Hütern der Gesetze" gemaßregelt würde.
Hier ist der Fall umgekehrt. Wir Bürger fordern vom Gesetzgeber nichts anderes als seine eigenen Gesetze einzuhalten. Kurios, nicht wahr? Viel kurioser ist jedoch, dass unser Anliegen (Einhaltung gesetzlicher Vorschriften -z.B. Feinstaubbelastung, Geschwindigkeitskontrolle, Lärmbelastung) bei den Entscheidungsträgern seit Dekaden auf taube Ohren stösst. Nicht mal eine kontinuierliche Geschwindigkeitskontrolle (z.B. mit Starenkästen) erscheint den Entscheidungsträgern opportun. Warum auch, es sterben ja noch zu wenig Menschen. Ja, Sie lesen richtig. Geschwindigkeitskontrollen mit Starenkästen werden nur an sogenannten "Unfallschwerpunkten" aufgestellt. Und da es hier bisher "zu wenig Unfälle mit Todesfolge" gegeben hat, meint man darauf verzichten zu können. Ist das an Zynismus noch zu überbieten???? Dauerlärmbelastungen von über 70 db mit Spitzen bis weit über 80 db sind zu viel!
Vor diesem Hintergrund entstand diese Website (Information und "Öffentlichkeit"). Hier können Sie alles nachlesen, von "Versprechen" die seit Jahrzehnten gegeben, aber nicht eingehalten werden. Von den tatsächlichen Zuständen hier, die viele gar nicht kennen, bzw. einfach in Abrede stellen.
Natürlich hat auch Presse, Funk und Fernsehen unsere Aktionen und die "Entwicklungen" hier seit Jahrzehnten begleitet. Im Bereich Presseschau finden Sie eine Aufstellung einiger Presseartikel. Der Bestand wird laufend erweitert.
Im Bereich Geschichte finden Sie eine kleine Sammlung von historischen Bild und Textdokumenten.
Wir erhalten auch immer wieder Post oder Mails von Betroffenen (Anwohnern wie Autofahrern). Diese Äusserungen finden Sie im Bereich Meinungen.
Alles weitere auf den speziellen Themenseiten.
Es werden kontinuierlich weitere Informationen zusammengetragen und veröffentlicht.
Feinstaub in Stuttgart - Aktionsplan
"Die Diskussion um die Belastung mit Feinstaub hat die Landeshauptstadt
schon relativ frühin diesem Jahr erreicht: Mitte März war der Grenzwert
von 50 mg/m³ Luft an der Messstation Neckartor bereits mehr als 35 Mal
überschritten worden. Daraufhin hatten zwei Anwohner das Land verklagt
und die Erstellung eines Aktionsplans zur Luftreinhaltung gefordert. Das
Verwaltungsgericht Stuttgart gab der Klage statt. In der
Urteilsbegründung erkannte es den betroffenen Anwohnern einen Anspruch
auf Rechtsschutz zu. Das Regierungspräsidium kündigte an, in Berufung zu gehen.
Die
gegenwärtige Feinstaub-Debatte fokussiert den Blick allerdings viel zu
stark auf die Partikelproblematik. Dies wurde auf einer Veranstaltung
des KURS (KompetenzzentrumUmweltschutz in der Region Stuttgart) am
6.6.2005 in Stuttgart klar. Der jetzt auch vom Gericht geforderte
Aktionsplan befindet sich bereits seit Mitte 2004 in Arbeit und steht
kurzvor der Fertigstellung. Auslöser für die Erstellung des Aktionsplans war die Überschreitungder NO2-Grenzwerte in 2004
an vielen den Messstationen, an denen jetzt auch die Grenzwerte für
Feinstaub überschritten werden. Damit wird deutlich, dass eine isolierte
Bekämpfung von Feinstaub zu kurz greift – Partikelfilter und
Straßenreinigung ändern nichts an zu hohen NO2-Konzentrationen. Ein
ganzheitlicher Ansatz ist erforderlich. Eine wichtige Ursache sowohl bei Feinstaub, als auch bei NO2 ist der Straßenverkehr,
insbesondere LKW und Busse sind zu 60 % an der NO2-Belastung beteiligt.
Zudem haben durch den billigen PKW-Kraftstoff auch Diesel-PKW in den
letzten Jahren ganz erheblich an Popularität gewonnen. Diese erreichen
jedoch wesentlich schlechtere Abgaswerte als Benziner. Die
„Verdieselung“ der PKW-Flotte verschärft die Problematik also. Es wird
erwartet, dass ein Entwurf des Aktionsplans noch im Juni 2005 durch das
Regierungspräsidium veröffentlicht wird. Maßnahmen werden dabei
vor allem auf die Verringerung des Fahrzeugaufkommens an den besonders
betroffenen Streckenabschnitten abzielen. So wurde
beispielsweise bekannt, dass in einem Modellversuch die Durchgangsstraße
von Pleidelsheim (auch hier waren die Grenzwerte überschritten
worden)im kommenden Winter für LKW ab 3,5 t gesperrt werden soll."
Eine Wahlwerbung der CDU
Im
Zusammenhang mit dem "Kampf" der Anwohner (Ludenberger Strasse in
Düsseldorf) um Einhaltung von den gesetzlichen Grenzwerten zu: Feinstaub
/ PM10, Lärm / dB, und anderen Umweltgiften, bekommt man bei dieser
Wahlwerbung der CDU (in einer CDU regierten Stadt), "gemischte Gefühle".
Texanfang: "Gegen leere Versprechen
Helfen Sie uns ... und kämpfen Sie mit uns gegen leere Versprechen!"